Druckansicht - Sonntag 5. Februar 2012
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Bischof von Piazza Armerina legte Familiarenversprechen ab

26.12.2009

unknownMit Dekret vom 08. Dezember 2009, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, hat der Hochmeister die Commenda Autonoma „Santa Maria degli Alemanni" errichtet, nachdem die zuständige Ballei „Ad Tiberim", der Generalrat des Deutschen Ordens sowie S. Exz. Mons. Michele Pennisi, Bischof der Diözese Piazza Armerina, der Errichtung zugestimmt hatten. Ein lang gehegter Wunsch der sizilianischen Familiaren ging damit in Erfüllung. Nach über 500 Jahren wurde damit die Tradition des Ordens auf der Mittelmeerinsel wieder aufgenommen, die die Confratres nun bereits im Namen ihrer Komturei führen: die „Santa Maria degli Alemanni" ist eine in der Chiesa Madre von Gela hoch verehrte Ikone der Gottesmutter, die der Tradition nach von Deutschordensbrüdern aus dem Heiligen Land nach Sizilien gebracht worden ist. Der Hochmeister reiste aus diesem Anlass in Begleitung des Generalökonomen P. Mag. Frank Bayard sowie einer Schwester und eines weiteren Bruders nach Sizilien, wo das Ereignis am 15. Dezember mit einem festlichen Pontifikalamt des Hochmeisters in der Kathedrale von Piazza Armerina gefeiert wurde.

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04.12.2009

unknownAm 20. und 21. November 2009 fand in Wien in den Räumlichkeiten des Amtssitzes des Hochmeisters des Deutschen Ordens ein Symposium zum Thema „200 Jahre Hochmeister in Wien" statt, zu dem Hochmeister Bruno Platter anlässlich des Jubiläums im Jahre 2009 geladen hatte. Dieser Einladung folgten zahlreiche Mitglieder des Ordens und am Thema Interessierte. Nach einer Begrüßung durch Hochmeister Platter schilderte der Zentralarchivar am Hochmeisteramt P. Frank Bayard die bewegte und spannende Geschichte, die sich an die Verlegung des Sitzes des Hochmeisters nach Wien anschloss. Sein unter dem Titel „Wandel der Zeiten, Zeiten im Wandel" gehaltener Vortrag dokumentierte die Geschichte und auch die Veränderungen, die das Hochmeisteramt im Laufe dieser 200 Jahre durchlaufen hatte. Professor Udo Arnold, dessen Vortrag sich mit der über 800jährigen Geschichte, der inneren Struktur des Ordensgefüges und der äußeren Repräsentation des Amtes des Hochmeisters befasste, war aus gesundheitlichen Gründen abwesend und ließ seinen Vortrag von Professor Ewald Volgger verlesen. Dieser Vortrag stellte die 200 Jahre des Hochmeisters in Wien in eine geschichtliche Reihe mit anderen Stationen des Hochmeisteramtes und betonte dabei vor allem die innere Kontinuität, aber auch die Umbrüche, die diese oftmaligen Ortswechsel mit sich brachten.

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01.12.2009

unknownAm 23.11. hat der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der „Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs" die höheren Ordensoberen in der Wiener Hofburg empfangen. Am Empfang nahm auch der Hochmeister des Deutschen Ordens Dr. Bruno Platter teil. Der Bundespräsident würdigte in seiner Ansprache das Wirken der Orden in Österreich, vor allem in sozialen und karitativen, aber auch in wissenschaftlichen Bereichen, und wies auf das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Österreich hin. Der Vorsitzende der Superiorenkonferenz, Propst Maximilian Fürnsinn, brachte in seiner Ansprache vor allem zwei Anliegen der Orden zum Ausdruck. Die Ordensspitäler werden in Österreich finanziell nicht gleich behandelt - d.h. sie erhalten nicht die gleichen Vergütungen wie die öffentlichen Spitäler, obwohl die Ordensspitäler ein Fünftel aller Spitalsbetten des Landes stellen und gleich wie die anderen gemeinnützig arbeiten. Im Fall des Deutschen Ordens betrifft dieser Missstand vor allem das Ordenskrankenhaus Friesach in Kärnten.

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Segnung der neuen Räume der Ballei Österreich durch den Hochmeister

20.11.2009

unknownDas Fest der heiligen Elisabeth von Thüringen, der ersten Patronin des Deutschen Ordens, war der äußere Anlass für einen wichtigen und lange erwarteten Akzent in der Ballei Österreich: die Segnung der neuen Räumlichkeiten des Priorates und des Brüderkonventes im ersten Stock des Deutschen Hauses in der Singerstraße in Wien. 

Die Brüder der Ballei, der Konvent des Hochmeisters mit Hochmeister Bruno Platter an der Spitze sowie ehemalige und heutige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Provinz wie des Hochmeisteramtes hatten sich zur Segnung eingefunden, die der Hochmeister selbst vornahm.

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19. November: Hl. Elisabeth von Thüringen
Erste Patronin des Deutschen Ordens

19.11.2009

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Elisabeth wurde auf der Wartburg erzogen und mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen vermählt, dem sie drei Kinder gebar. Sie half Witwen und Waisen, Kranken und Armen. Zur Zeit der Hungersnot verteilte sie freigebig die Lebensmittel ihres Hauses. Elisabeth ertrug Verachtung, Spott und Hohn ungebrochenen Herzens. In Marburg erbaute sie als junge Witwe das Franziskushospital, wo sie im grauen Bußkleid ihre geschwächte Lebenskraft in aufopfernder Liebestätigkeit und Entsagung im Dienste der Kranken und Aussätzigen völlig verzehrte. Sie schöpfte die Kraft aus dem Gebet. Sie starb in Marburg 1231 im Alter von 24 Jahren. Bereits 1235 erwirkte ihr Schwager Konrad von Thüringen - der spätere Hochmeister des Deutschen Ordens - ihre Heiligsprechung. Über ihrem Grab wurde von dem Deutschen Orden die Elisabethkirche in Marburg erbaut. Schon bald wurde die Heilige zur Patronin des Ordens erkoren, da sie den verborgenen Dienst am Gottesreich vorgelebt und in vorbildlicherweise verkörpert hat.



Der Priester und Familiare des Deutschen Ordens starb am 22. September

04.11.2009

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Antonín Huvar wurde am 23.7.1922 in einem Dorf bei Nový Jičín (Neutitschein, Nordmähren) geboren. Nach dem Abitur auf einem Gymnasium in Ostrava (Mährisches Ostrau) trat er ins Priesterseminar ein und wurde 1947, nachdem er das Theologiestudium abgeschlossen hatte, zum Priester geweiht. Seine Vorliebe wurde vor allem die Jugendarbeit und die Seelsorge in der Bewegung "Pfadfinder." Weil er beliebter Seelsorger war, wurde er sehr schnell nach der Übernahme der Macht durch die Kommunisten (1948) verhaftet und auf 10 Jahre verurteilt. Während dieser 10 Jahre hat er mehrere Gefängnisse und Arbeitslager kennengelernt. 4 Jahre musste er in einem Uranschacht in Nordböhmen arbeiten, der wegen seiner Lebensgefährlichkeit auch als "Todesschacht" bekannt und berüchtigt war.

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Totengedenken in Gumpoldskirchen

04.11.2009

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Nicht nur in vielen Familien ist es guter Brauch, zu Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen Angehörigen zu besuchen - auch die Brüder und Schwestern des Deutschen Ordens pflegen diesen Brauch. Der Hochmeister wies in seiner Predigt im Pontifikalamt zu Allerheiligen darauf hin, dass diese Grabgänge ein besonderes Zeichen gläubiger Verbundenheit über den Tod hinaus in der Familie sind und zugleich ein Anlass, sich mit der ganzen Familie und vielen Angehörigen an den Gräbern der Toten zu treffen. In diesem Sinne nimmt der Wiener Ordenskonvent mit dem Hochmeister an der Spitze seit vielen Jahren am Nachmittag des Allerheiligenfestes an der Gräbersegnung auf dem Friedhof in Gumpoldskirchen teil, wo gleich drei Grabstätten an verstorbene Brüder und Schwestern erinnern.

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