Druckansicht - Sonntag 5. Februar 2012
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„Lange Nacht der Kirchen“ auch in St. Elisabeth

31.05.2010

unknownAuch in der Deutschordenskirche St. Elisabeth gab es zahlreiche Veranstaltungen zur „Langen Nacht der Kirchen", die heuer bereits zum sechsten Mal in Wien und mittlerweile auch in zahlreichen Pfarren am Land mit großem Erfolg durchgeführt wurde.

Ein abwechslungsreiches Programm mit Gebet, Musik und Diskussion lud bis Mitternacht zum Besuch der Kirche ein. Den Anfang machte der Konvent der Brüder des Deutschen Ordens mit der gemeinsamen Vesper, dem Abendlob der Kirche. Anschließend brachte das „Consortium Margaritari", ein Wiener Ensemble für Alte Musik, Werke des 12. bis 17. Jahrhunderts zu Gehör. Die Ungarische Gemeinde, die seit vielen Jahrzehnten in unserer Kirche ihre Gottesdienste feiert, lud unter dem Motto „Daloljatok az ùrnak" zum Gotteslob ein: ein ungarischer Chor interpretierte Motetten und Psalmen aus dem Werk Franz Liszts.

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27.05.2010

unknownNachdem vor gut einem Jahr in einem Artikel auf dieser Homepage Daniel Jeller das Projekt Monasterium (http://www.monasterium.net/) und die Digitalisierung des Urkundenbestandes und der Ahnentafeln des Zentralarchivs des Deutschen Ordens (DOZA) hier vorgestellt hatte, können wir heute mit großer Freude mitteilen, dass die Urkunden nunmehr online verfügbar sind.

Wenn man die Seite http://www.monasterium.net/ aufruft, findet sich auf der linken Seite die Möglichkeit unter der Überschrift „Recherche" auf einen Bereich „kollaboratives Archiv" zu klicken, was eine Weiterleitung zum Server der Uni Köln bewirkt. Dort angekommen, kann man über „Bestände"  > „Länder"  > „Österreich" > „Wien" > „Wien, Deutschordenszentralarchiv (DOZA)  zu den chronologisch sortierten Urkunden und den Ahnentafeln  gelangen. Selbstverständlich ist auch eine direkte Recherche über das unmittelbare Feld „Suche" möglich. Leider sind noch nicht für alle Urkunden Regesten verfügbar  aber es ist das Bestreben aller Verantwortlichen, diese Lücke sukzessive zu schließen.

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25.05.2010

unknownWie kommt es, dass eine mittelalterliche Schlacht - selbst wenn diese als eine der größten des Mittelalters zu bezeichnen ist - noch 600 Jahre später die Wissenschaft derart beschäftigt, dass sich ein Symposium ausschließlich ihrer annimmt? Eine Reihe namhafter Wissenschaftler versuchte sich der Gesamtheit des Themas in profunder Weise zu nähern, welches heute noch immer im Bewusstsein präsent ist.

Die Landschlacht von Tannenberg (polnisch: Grunwald) ist, wie die Vortragenden eindrucksvoll darlegten, in einem größeren Kontext zu sehen und zu verstehen, ist weit mehr als eine militärischen Auseinandersetzung. Die territorialen Verlust waren für den Orden leichter zu verschmerzen als der personelle Aderlass fast eines Drittels der Ritter und der Verlust des Nimbus der Unbesiegbarkeit, der ihm bis dahin anhaftete. Und doch war und bisweilen ist Tannenberg bis in unsere Tage hinein mehr als eine Schlacht, es wurde zu einem Symbol, Mittel der Propaganda auf verschiedensten Seiten.

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Investitur auf der Burg Busau

14.05.2010

unknownAm 1. Mai fand auf der Burg Busau (Bouzov) in Mähren die Investitur der neu aufgenommenen tschechischen Familiaren statt. An der Feier nahmen neben Familiaren und Ordensbrüdern auch zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens teil, darunter auch der Stv. Landeshauptman von Olmütz (Olomouc) und zwei Abgeordnete und Senatoren des tschechischen Parlaments. Die Feierlichkeiten haben im Vorhof der Burg begonnen, wo alle Anwesenden von der Kastellanin begrüßt wurden. Die Segnung der Rosenkränze und der Mäntel fand in der Burgkapelle "St. Elisabeth" statt. Nach dem ersten gemeinsamen Gebet der Familiaren begaben sich alle in feierlicher Prozession in den Kapitelsaal, wo der Hochmeister mit Mitbrüdern der Tschechischen Brüderprovinz und mehreren Diözesan- und Ordenspriestern das Hochamt zelebrierte.

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Ein interessantes Kulturerlebnis in Troppau

03.05.2010

unknownDie Studenten und Pädagogen des Deutschordenskonservatoriums in Troppau haben zum 300. Todesjahr des italienischen Komponisten Giovanni B. Pergolesi seine Kantate Stabat Mater einstudiert und in der Karwoche in einer ehemaligen Kirche aufgeführt. Die Produktion der Kantate wurde von der Stadt Troppau finanziell unterstützt, erfreute sich großen Interesses in der Öffentlichkeit und wurde auch als ein bedeutsamer Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt gewürdigt. Während die musikalische Seite eher konservativ einstudiert wurde, präsentierte das Konservatorium eine sehr unkonventionelle szenische Arbeit. Für die Choreographie war der Ballettmeister des Schlesischen Theaters und Pädagoge des Konservatoriums Martin Tomsa verantwortlich; mit Anerkennung wurde auch die mutige Dramaturgie des Stücks (z.B. dichterische Einschübe in die Musik) aufgenommen. Als sehr gut gelungen konnte die Leistung des Mädchenchors und der Solisten bezeichnet werden. Die Darbietung des Deutschordenskonservatoriums wurde vom katholischen Sender „TV NOE" aufgenommen und mehrmals in seinem Programm ausgestrahlt, gleichfalls strahlte der öffentlich - rechtliche Sender ČT 1 die Troppauer Inszenierung aus. Am 11. Mai (17.00 Uhr) bringt das Konservatorium die Kantate im Festsaal des Erzbischöflichen Palais in Olmütz erneut zur Ausführung und im Laufe dieses Monats wird es im Fernsehen weitere Wiederholungen dieser exzellent inszenierten Kantate geben.

    



23. April: Fest des heiligen Georgs

25.04.2010

unknownAuch in diesem Jahr hat die Gemeinschaft am Hochmeisteramt das Fest des Ordenspatrons Hl. Georg gebührend gefeiert. Um 9 Uhr zelebrierte der Hochmeister in der Ordenskirche mit der Gemeinde und in Anwesenheit zahlreicher Familiaren einen festlichen Gottesdienst. In seiner Predigt hat er vor allem auf den Mut Georgs hingewiesen, mit dem er entschieden die christliche Botschaft verteidigte und in die Welt trug. Dies sei auch heute ein Vorbild für die Ordensmitglieder: Jeder soll, seinem Charisma entsprechend, gleich wie Hl. Georg am Reich Gottes mitarbeiten. Auch heute heißt diese Mitarbeit Schutz der Witwen und Waisen, Hilfe den Armen, mit einem Wort Nächstenliebe. Bei einem festlichen Mittagessen hat die Gemeinschaft auch das 40. Professjubiläum von Fr. Ingenuin gefeiert. Der Hochmeister hat ihm in seiner Gratulation für seinen langjährigen Dienst gedankt und für weitere Jahre Gottes Segen gewünscht.

Aus dem Ordensproprium: "Georg gilt als jugendlicher Sieger über das Böse, deswegen wird er mit der Siegesfahne dargestellt. Der Deutsche Orden hat ihn zum Schutzpatron erwählt, weil Sankt Georg als Sinnbild der Befreiung eines Landes von Götzendienst und der Bekehrung zum christlichen Glauben galt. Die Ordensregel fordert die Ordensmitglieder nach seinem Vorbild zur täglichen Treue auf, die bei der Hingabe aller Kräfte ein unblutiges Martyrium sein kann und eine hochherzige Gesinnung voraussetzt."



Die Studenten des Deutschordensgymnasiums feiern Sportserfolge

16.04.2010

unknownErfreuliche Nachrichten kommen aus dem Deutschordensgymnasium in Olmütz. Die dortigen sportlich begabten Studenten und Studentinnen feiern schöne Erfolge sowohl auf dem Territorium der Tschechischen Republik, als auch auf internationalem Niveau. Die athletischen Schulmannschaften gehören zu den besten in  Tschechien - in den letzten 10 Jahren standen die Olmützer Studenten achtmal auf einem Medaillenpodest. Dreimal haben sie Tschechien und das Ordensgymnasium bei einer internationalen Mittelschulmeisterschaft repräsentiert, zum letzten Mal im Jahr 2009 in Estland. Einen beachtlichen Erfolg hat auch die Handballmannschaft der Studentinnen markiert. Sie hat im Januar 2010 den tschechischen Pokal der Mittelschulen gewonnen und sich damit für die Weltmeisterschaft in Portugal qualifiziert. Auch dort hat sie Ende März das Ordensgymnasium tapfer vertreten.  

Die sportlichen Erfolge sind Ergebnis eines Talentes, aber auch einer qualifizierten Erziehung, die sie auf dem Deutschordensgymnasium in Olmütz bekommen. Die Schule bemüht sich schon längere Zeit um ein angemessenes Bildungsprogramm für die begabten Sportler, das auch die Entwicklung der Talente ermöglicht. Für den „sportlichen Zweig" der Schule sind die ausgezeichneten Ergebnisse eine kräftige Ermunterung und zugleich ein weiterer Ansporn für die Zukunft.

 


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