Druckansicht - Sonntag 5. Februar 2012
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Das Gemälde "Die Schlacht von Tannenberg" zu Gast in Berlin

22.09.2011

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Eine große Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin beschäftigt sich mit der bisweilen von Emotionen und Vorurteilen bestimmten gemeinsamen Vergangenheit Deutschlands und Polens. Die vom Martin-Gropius-Bau zusammen mit dem Warschauer Königsschloss erarbeitete Ausstellung „Tür an Tür. Polen - Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte", wird vom 23. September 2011 bis 9. Jänner 2012 in Berlin präsentiert. Anlaß ist die polnische EU-Ratspräsidentschaft, die im Juli 2011 begonnen hat. Zum ersten Mal wird die 1000-jährige Geschichte der wechselseitigen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland umfassend dargestellt. Unter den etwa 700 historischen und zeitgenössischen Exponaten ist auch das frisch restaurierte Tannenberg-Gemälde der Schatzkammer des Deutschen Ordens als Leihgabe zu sehen.

 

 

 

 

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14. September: Kreuzerhöhung
Titelfest des Deutschen Ordens

13.09.2011

unknownAm Mittwoch, dem 14. September, zelebriert Hochmeister Bruno Platter um 9 Uhr in der Ordenskirche St. Eilsabeth das Hochamt vom Titelfest des Deutschen Ordens: Zur Mitfeier ergeht an alle Interessierten eine herzliche Einladung!

Der Deutsche Orden wählte sich, nach dem Vorbild der Kreuzfahrenden, das Kreuz zum Ordenszeichen. Er feiert daher das Hochfest Kreuzerhöhung als Titelfest. Seine Mitglieder tragen das Kreuz als Ordenszeichen an ihrer Kleidung. Bereits in den ältesten Satzungen des Ordens aus dem 13. Jahrhundert werden die Brüder dazu angehalten, ein vorbildliches Leben zu führen, "da sie das Zeichen der Liebe und des Ordens in der Gestalt des Kreuzes tragen, um damit zu erweisen, dass Gott mit ihnen und in ihnen sei." 

 



04.09.2011

unknownVom 26. - 28. August fanden im Deutschhaus in Wien wiederum Neufamiliarentage statt. Diese Angebot richtete sich vor allem an Familiarenkandidaten, um diesen die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Deutschen Orden besser vertraut zu machen,  sich auch untereinander über die eigenen Ballei- und Komtureigrenzen hinweg besser kennen zu lernen, aber auch Informationen über den Orden, seine Geschichte und sein Selbstverständnis, insbesondere seine Spiritualität zu erhalten. Die Leitung dieser Tage lag in den bewährten Händen des Generalsekretärs des Deutschen Ordens, Rektor Univ. Prof. Pater Dr. Ewald Volgger, welcher von der langjährigen Provinzrätin und Sachverständigen der Schwestern in der Generalleitung, Schwester Aloisia und dem Familiaren Diakon Winfried Müller unterstützt wurde; für den liturgischen Teil zeichnete Fr. Hans-Ulrich Möring verantwortlich.

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27.08.2011/Galerie

unknownAm Gedenktag des Hl. Bernhard von Clairvaux, dem 20. August legte der Novize der Tschechischen Ordensprovinz P. Norbert Jan Maria Hnátek in die Hände des Hochmeisters Bruno Platter seine zeitliche Profess ab. Das Fest fand in der Pfarrkirche zum Hl. Gotthard in Busau statt. Viele Gäste kamen aus diesem Anlaß nach Busau: Novizenmeister P. Konrad Stix aus Gumpoldskirchen, die in Wien studierenden tschechischen Kleriker, die Ordensschwestern aus Troppau mit Provinzoberin Sr. Petra Daňová aus Topol‘čany, Familiaren der böhmischen Ballei, Freunde und Angehörige von P. Norbert und viele Gläubige aus den vom Orden betreuten Pfarreien im Umfeld von Busau. Der Hochmeister hat in seiner Ansprache darauf hingewiesen, dass Busau v.a. wegen der nach wie vor bestehenden Verbundenheit mit Hochmeister Erzherzog Eugen für den Orden sehr wichtig ist. Die Burg und die Person des Erzherzogs stehen für Tradition und zugleich für eine Aufgeschlossenheit auf die Zukunft hin. Auch die Provinz des Deutschen Ordens in Mähren war vor ihrer Zerstörung durch die Totalitarismen des 20. Jahrhundert eine blühende Gemeinschaft, die sich der Tradition verpflichtet sah, gleichzeitig aber für die modernen Entwicklungen in der Seelsorge sehr aufgeschlossen war.

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22.08.2011

unknownAm 15. August überreichten die beiden Landeshauptleute Günther Platter (Tirol) und Luis Durnwalder (Südtirol) im Rahmen eines Festaktes im Riesensaal der Innsbrucker Hofburg einer Reihe von Persönlichkeiten Auszeichnungen als Anerkennung und Dank für ihre Verdienste für das Land und seine Bevölkerung. Die dritthöchste Auszeichnung des Landes, das Verdienstkreuz, bekam auch Sr. Reinhilde Platter OT aus der Südtiroler Provinz der Deutschordensschwestern. Die Landesregierung würdigte damit ihre Arbeit und „Verdienste als Heimleiterin und als Leiterin der Turmkapelle". Sr. Reinhilde trat 1958 in den Deutschen Orden ein; nach Einführung der damals sogen. „Einheitsmittelschule" war sie für zehn Jahre Handarbeitslehrerin an der Mittelschule zu Lana und längere Zeit auch Vizedirektorin der Schule. Mit einer weiteren Lehrerin war sie die erste Lehrperson in ganz Südtirol, die für ihr Fach in Rom die entsprechende Lehrbefähigung erwarb.

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Gespräch mit Kirchenhistoriker Prof. Thomas Prügl

13.08.2011

unknownUniv.-Prof. Dr. Thomas Prügl ist seit 2008 Vorstand des Instituts für Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seine Forschungsfelder sind vor allem Kirchengeschichte und Ekklesiologie des Mittelalters, die Reformkonzilien von Konstanz und Basel und die Theologie und Schriftauslegung im Mittelalter. Im exklusiven Interview für unsere Homepage spricht er über die Rolle des Deutschen Ordens und der Ritterorden in der Kirchengeschichte, über das Ritterideal im Mittelalter und auch über seine persönlichen Beziehungen zum Deutschen Orden.

 

Herr Professor, Sie haben mit dem Deutschen Orden auch eine „persönliche" Verbindung - können Sie darüber etwas erzählen?

„Meine Geschichte mit dem Deutschen Orden reicht bis in meine Schulzeit zurück. Als Gymnasiast bis zur Matura im Jahr 1982 habe ich oft und gerne bei den Deutschordensschwestern im Passau, St. Nikola ministriert, vor allem bei der feierlichen Vesper. Gut kann ich mich noch erinnern an Sr. Amabilis, die die Organistin war, an die Sakristanin Sr. Gerlinde, aber auch an Sr. Maria-Regina Zohner, die vor einiger Zeit zur Provinzoberin der österreichisch-slowenischen Provinz gewählt wurde, und an Sr.  Mirjam Müller, die langjährige Provinzoberin der deutschen Provinz."

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Professfeierlichkeiten in der deutschen Schwesternprovinz

09.08.2011/Galerie

unknownEs war ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes und beeindruckendes, ein außergewöhnliches Fest - das diesjährige Professjubiläum der Schwestern der deutschen Provinz in ihrem Mutterhaus, dem St.-Nikola-Kloster in Passau. Fünf Schwestern konnten auf ihr 60-jähriges Professjubiläum zurückblicken, fünf weitere, darunter die Generalassistentin der Schwestern und Provinzoberin der Schwesternprovinz Österreich-Slowenien, Sr. Maria-Regina Zohner sowie die langjährige Provinzoberin der deutschen Ordensprovinz, Sr. Mirjam Müller, feierten ihre Goldene Jubelprofess. Und nach vielen Jahren gab es auch wieder eine erste Profess: die 44-jährige Novizin Gratia Rotter legte im Rahmen des festlichen Pontifikalamtes ihre Gelübde vor dem Hochmeister ab.

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