Druckansicht - Mittwoch 10. März 2010
Die Studenten des Konservatoriums sangen vor dem Papst

03.10.2009

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Den Studenten des Deutschordenskonservatoriums in Troppau, den Sängern der "gregorianischen Schola Bonifantes Opavienses" wurde die große Ehre zuteil, vor Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in der Tschechischen Republik (26. - 28.9.) singen zu dürfen. Der Heilige Vater hatte am Sonntag, dem 27. September, mit den Vertretern der Akademiker und Studenten der Karlsuniversität auf der Prager Burg eine Begegnung und hielt dabei einen Vortrag über die Bedeutung des akademischen Lebens. Anwesend waren auch der tschechische Staatspräsident, der Ministerpräsident, die tschechischen Bischöfe und die Rektoren der tschechischen Universitäten und Hochschulen. Das ganze Treffen war eine außerordentliche und außergewöhnliche Veranstaltung; normalerweise kommen die Akademiker auf diesem Niveau nämlich nur einmal alle 50 Jahre, am Gründungstag der Karlsuniversität, zusammen. Die Studenten des Konservatoriums des Deutschen Ordens haben nach dem Vortrag des Papstes zwei Choräle vorgetragen.

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Die zeitliche Profess von Fr. Miroslav in Gumpoldskirchen

17.09.2009

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Am Samstag, dem 12. September, hat der Novize der tschechischen Provinz Fr. Miroslav Váňa in die Hände des Hochmeisters seine zeitliche Profess abgelegt, indem er auf drei Jahre Gehorsam, Keuschheit und Armut versprochen hat. Die Profess fand im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Deutschordenskirche in Gumpoldskirchen statt. Mit Hochmeister Bruno Platter haben auch der Novizenmeister P. Konrad Stix, die Räte für Tschechien Prior Dariusz Cecerski und P. Frank Bayard, Prior von Österreich P. Johannes Kellner und weitere Ordens- und Diözesanpriester konzelebriert. Anwesend waren auch die Familie und Freunde von Fr. Miroslav.

Der Hochmeister hat in seiner Ansprache, die für die Gäste auch ins Tschechische übersetzt wurde, über die Radikalität der Nachfolge Christi gesprochen. Es muss über eine innere und gut überlegte Entscheidung gehen, weil sie große Konsequenzen hat. Diese Entscheidung muss auch radikal sein, ohne Rücksichten auf die "irdischen" Dinge. Für Ordensleute bedeutet die Nachfolge Christi ein Leben in Bescheidenheit, in Keuschheit, in der Gemeinschaft - mit einem Wort immer "verfügbar sein": für Christus, für den Nächsten, für die Ordensgemeinschaft.

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Jubelprofess im Passauer Nikolakloster

11.08.2009

unknownNach 50, 60 und sogar 70 Jahren erneuerten am vergangenen Sonntag im Passauer Nikolakloster acht Schwestern ihr Professversprechen. Die älteste, Sr. Kordula Haidrová, hatte im Jahre 1939 ihr Leben dem Gekreuzigten geweiht, und nun, als 93-jährige, tat sie es wiederum, sichtlich bewegt und voller Dankbarkeit. Als sie in Troppau begann, hatten die Nationalsozialisten den Schwestern die meisten Tätigkeiten bereits verboten, Schulen waren enteignet, zunehmend waren die Schwestern den Repressionen der Machthaber ausgesetzt. Und es funkeln ihre Augen, wenn sie davon erzählt, wie die Schwestern den Kommunisten trotzten, die alles daran setzten, ihre Treue zu Gott, zur Kirche und zum Orden zu brechen. Nicht einmal ihr Ordenskleid wollten sie ablegen - trotz Internierung, Verschleppung, Schauprozessen, Erniedrigung und Ausbeutung.

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P. Miloš Zárecký zum Priester geweiht

04.08.2009

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Am 1. August hat der Wiener Weihbischof Dr. Helmut Krätzl den Diakon und Mitglied des Deutschordenskonvents am Hochmeisteramt P. Miloš Zárecký zum Priester geweiht. Mit dem Weihbischof haben bei der Messe auch der Hochmeister, die Prioren von Österreich, Tschechien und Slowenien, Ordenspriester aus der tschechischen und österreichischen Provinz und viele Diözesanpriester aus der Slowakei, der Heimat von P. Miloš, konzelebriert. Anwesend waren auch die Mitbrüder des neuen Priesters aus der Gemeinschaft am Hochmeisteramt, die Deutschordensschwestern aus der Slowakei und aus Österreich und zahlreiche Gäste, vor allem Gläubige aus der Slowakei. Weihbischof Krätzl hat am Anfang seine Freude über einen neuen Priester in der Zeit des Mangels an Priesterberufungen zum Ausdruck gebracht. In seiner eindrucksvollen Predigt hat er dann über die Sendung und über die Aufgaben eines Priesters heute gesprochen. Die ganze Feier wurde auch von einem slowakischen Chor mitgestaltet und die liturgischen Lesungen und die Lieder in beiden Sprachen haben die Universalität der Kirche und des Ordens über die Grenzen hinweg unterstrichen. Anschließend hat der Hochmeister alle zu einer "Agape" im Hof des Deutschen Hauses eingeladen.

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22.07.2009

unknownDer Deutsche Orden gehört traditionell zu den bedeutendsten Ritterorden, die sich auf dem Gebiet von Slowenien niederließen. Die ersten Niederlassungen wurden schon um 1200 gegründet. Seit 1917 existieren die selbstständigen Brüder- und Schwesternprovinzen. Vor allem die slowenischen Brüder haben während des zweiten Weltkrieges eine sehr schwere Zeit erlebt und manche von ihnen sind als Opfer des Hasses der Partisanen der nicht kommunistischen Bevölkerung gegenüber umgebracht worden und wurden so zu den Märteyrern des 20. Jahrhunderts. Heute wirken die Ordenspriester vor allem im Weißkrain, dem Gebiet an den Grenzen zu Ungarn und Kroatien, im Nordosten des Landes, in der sogenannten Südsteiermark, und in der Hauptstadt Laibach (Ljubljana). Die Ordensbrüder und die Ordensschwestern arbeiten in der Seelsorge, in der Krankenpflege und in der Jugenderziehung. Sie betreuen viele wunderschöne Orte, die schon 800 Jahre mit dem Orden verbunden sind. Wir wollen auf zwei interessante Orte aufmerksam machen.

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Gedenktag am 25. Juni

24.06.2009

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Dorothea von Montau, Rekluse, Heilige, "Patronin des Deutschen Ritterordens und des Ordenslandes Preußen", wurde geboren am 6.2.1347 in Groß Montau bei Marienwerder als das siebte von neun Kindern des aus Holland eingewanderten Bauern Willem Swarte. Sie wuchs im alten Ordensland Preußen auf. Schon als Kind empfing sie ungewöhnliche Gnaden und fühlte sich zu harter Buße getrieben. Der vermögende Schwertfeger Adalbert in Danzig, der bereits die Vierzig überschritten hatte, heiratete 1363 die Sechzehnjährige. Durch eine erste Kreuzvision kurz nach der Hochzeit wurde ihr Herz, wie sie später bekannte, "zu heißbrennender Liebe entflammt". Vergebens versuchte ihr Mann durch harte Behandlung, ihr die für ihn unbegreifliche Frömmigkeit seiner Frau und ihr mildes, sanftes Wesen auszutreiben. Dorothea gebar neun Kinder und war ihnen eine liebevolle Mutter. Vier Kinder starben ganz klein, vier weitere wurden ihr im Pestjahr 1383 durch den Tod entrissen, so dass ihr nur die jüngste Tochter Gertrud blieb, die später Benediktinerin in Kulm wurde. Nach dem Tod der Kinder beschlossen die Eltern eine gemeinsame große Pilgerreise. Sie zogen mit Gertrud nach Aachen und von dort nach Einsiedeln in der Schweiz.

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"Deutscher Orden" 2/2009 ist erschienen

22.06.2009

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Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Deutscher Orden" ist in den letzten Tagen erschienen. Sie bringt u.a. Berichte über die Investitur in der Ballei "An der Etsch und im Gebirge" oder über die Exertitien und die Priesterweihe in der deutschen Brüderprovinz. Sr. Jožefa Ogulin OT schreibt in einem ausführlichen Artikel über die drei Deutschordenspriester - Märtyrer aus der slowenischen Provinz, die während des Krieges ermordet wurden.

"Deutscher Orden" ist eine religiös - kulturelle Zeitschrift des Ordens für seine Brüder, Schwestern, Familiaren und für alle Freunde und Interessierte. Sie wird vom Hochmeisteramt herausgegeben. Für Redaktion, Schriftverkehr und Versand ist Sr. Reinhilde Platter OT veranwortlich. Unter der Adresse Weggensteinstraße 12, 39100 Bozen oder unter Email sr.reinhilde@dnet.it kann die Zeitschrift abonniert werden. Auf Wunsch werden auch einige Probeexemplare zugesandt.


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