Druckansicht - Sonntag 5. Februar 2012
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21.11.2011

unknownAm Samstag, dem 19. November 2011, am Fest der hl. Elisabeth nahm Hochmeister Bruno Platter um 16 Uhr in der Deutschordenskirche in Wien feierlich die Investitur von 11 neuen Familiaren der Ballei Österreich vor. Die Deutschordenskirche, die der hl. Elisabeth von Thüringen geweiht ist und wo es auch ein Reliquienkreuz der Heiligen gibt, ist der Sitz des Hochmeisters und der Provinz Österreich des Deutschen Ordens. Hochmeister Bruno Platter, welcher das Hochamt gemeinsam mit Militärbischof Mag. Christian Werner und Generalsekretär Univ.-Rektor Prof. Dr. Ewald Volgger und weiterer Assistenz feierte, konnte diesmal allein aus Oberösterreich 6 Familiaren aufnehmen. Zahlreiche Gäste versammelten sich in der Kirche: Familiaren, die Familien und Freunde der Kandidaten sowie viele Ordensbrüder aus dem Konvent in Wien. Generalsekretär Volgger sprach in seiner Homilie von der christlichen Berufung nach dem Vorbild der hl. Elisabeth und der „Dienmut", der Tugend des Füreinander. 

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31.10.2011

unknownAm Samstag, den 22.Oktober 2011 nahm Hochmeister Bruno Platter um 18.30 Uhr in der Kirche zum Heiligen Namen Mariens am Forum Trajanum feierlich die Investitur von acht neuen Familiaren der römischen Ballei ad Tiberim vor. Die heilige Messe und die Investitur fanden, wie es in der Ballei bei besonders feierlichen Gelegenheiten üblich ist, in der Kirche des Santissimo Nome di Maria statt. Sie ist jene Zwillingskirche zu Santa Maria di Loreto, die in besonderer Weise mit dem Andenken an den glücklichen Einsatz des von den Türken belagerten Wien verbunden ist. Der Hochmeister, welcher das Hochamt mit P. Alfred Bacher, Generalprokurator des Ordens, und einem römischen Prälaten zelebrierte, sprach in seiner Homilie über die bedeutsame Vergangenheit des Deutschen Ordens und seine vielversprechende Zukunft. Er ging auf die lange Tradition des Ordens ein und  verwies auf die über Jahrhunderte hinaus gehende religiöse, sozial-karitative, kulturelle und gesellschaftliche Tätigkeit der Ordensmitglieder. Nach der Ansprache legten die Neufamiliaren ihr Versprechen, sich an die Regeln des Deutschen Ordens zu halten, vor dem Hochmeister ab und nahmen Mantel, Kreuz und Rosenkranz als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zum Orden entgegen.

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28.10.2011

unknownDas Gedenken der Toten hat im Deutschen Orden von allem Anfang an eine starke Tradition. Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts sind in der Ordenskalendarien drei eigene Anniversarien verzeichnet: Jahresgedächtnisse der verstorbenen Eltern der Brüder und Schwestern des Ordens, der verstorbenen Familiaren und Wohltäter und aller verstorbenen Brüder und Schwestern. Anfang November feiert der Orden mit der ganzen Kirche das Allerheiligenfest und den Allerseelengedenktag und auch dabei werden die verstorbenen Ordensmitglieder ins Gebet wieder hineingenommen. Am 1. November Vormittag feiert der Hochmeister in der Ordenskirche das Hochamt vom Fest; am Nachmittag besucht er mit der ganzen Konventsgemeinschaft den Friedhof der Ordenspfarrei Gumpoldskirchen, auf dem sich die Grabstätten der Ordenspriester und der dort verstorbenen Ordensschwestern befinden. Am Freitag nach Allerheiligen versammeln sich die Ordensbrüder mit Prior und Hochmeister an der Spitze gemeinsam mit den Familiaren in der Kapuzinerkirche, um in einem feierlichen Requiem aller im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder des Ordens zu gedenken.

Überblick über die Gottesdienste

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19.10.2011

unknownDie diesjährige Investitur von neuen Familiaren der Ballei Deutschland fand wie schon 2006 in Aschaffenburg statt. 12 Familiaren der Ballei Deutschland und eine Familiarin aus der Selbständigen Komturei Alden Biesen waren mit Ihren Familien und Freunden nach Aschaffenburg gekommen, um sich nach einer längeren Vorbereitungs- und Entscheidungszeit durch ein Versprechen an das Familiareninstitut des Deutschen Ordens zu binden und damit Ihre Zugehörigkeit zum Deutschen Orden öffentlich zu bekunden sowie auch Ihre Bereitschaft auszudrücken, diesen in seinen sozialen wie kulturellen Aufgaben zu unterstützen. Viele bereits investierte Familiaren waren allein oder in Begleitung Ihrer Familien gekommen, um bei diesem Ereignis durch ihr Dasein die Freude der Ballei Deutschland über die neuen Mitglieder auszudrücken und diesen auch eine sehr menschliche Aufnahme in den Kreis der Familiaren zu bereiten. Nach einem Empfang im Museum der Stadt Aschaffenburg am Freitag und anschliessender Besichtigung dieses Museums stand der Weihbischof der Diözese Würzburg Ulrich Boom einer feierliche Vesper vor und hielt eine beeindruckende Ansprache, die die Neufamiliaren auf die kommende Investitur einstimmen sollte.

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06.10.2011

unknownEines der prachtvollsten Stücke des Kirchenschatzes der Wiener Deutschordenskirche St. Elisabeth, das Pluviale des sogenannten Lehrbachornates, welcher vom Landkomtur der Ballei Franken, Franz Sigismund Adalbert Freiherr von zu Lehrbach (1729-1787),  im Jahre 1772 - sicherlich nicht für die Wiener Ordenskirche - gestiftet wurde, war in Würde gealtert und der Zahn der Zeit hatte trotz einer wohl bereits im 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts vorgenommenen (leider wenig sachgemäßen) Ausbesserung, ziemlich an dem kostbaren Gewand genagt. Während die prachtvolle, auf rotem Satin angebrachte goldfarbene Metallstickerei sich, wenn auch ein wenig geschwärzt, in gutem Zustand präsentierte, so wies der silberfarbene Damast, der den Grundstoff des Mantels bildet, doch erhebliche Schadstellen auf, Fäden lagen locker und der Saum war mehr oder weniger franselig.  Im Email der prachtvollen, ein Deutschordenskreuz zeigenden Schließe fehlte zudem ein Stück. Der Ornat bot ein  derart fragiles Erscheinungsbild, dass man kaum noch wagte, Ihn zu feierlichen Liturgien zu verwenden.

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Die Schatzkammer in der Langen Nacht der Museen

05.10.2011

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Zum fünften Mal nahm die Schatzkammer des Deutschen Ordens an der vom ORF organisierten Langen Nacht der Museen teil. Am Samstag, dem 1. Oktober, fanden zwischen 18 Uhr und 1 Uhr knapp 1100 Gäste den Weg in die Museumsräume im Wiener Ordenshauses. Der Zustrom, den die Schatzkammer verzeichnen konnte, zeugt vom ungebrochenen Interesse am Orden, seiner Geschichte und seinen Kunstschätzen.

In verschiedenen Führungen und zahlreichen Einzelgesprächen konnten viele Fragen zur Geschichte und Kunst des Ordens beantwortet werden. 

 

Großen Anklang fanden auch die Kinderführungen, die jungen Besuchern das Leben der Ordensritter näher brachten. Zusätzlicher Besuchermagnet war die ab 21 Uhr geöffnete Sala terrena, der gewöhnlich geschlossene Gartensaal mit barocken Wandmalereien. Ebenso standen die Türen der Kirche bis ins die späten Stunden offen, wo die Besucher zu einem Moment der Ruhe eingeladen waren.



Segnung des Bildes der hl. Elisabeth in Schottenfeld

28.09.2011

unknownAm Dienstag, dem 27. September stand Hochmeister Bruno Platter in der Pfarrkirche zu St. Laurenz am  Schottenfeld in Wien einer feierlichen Marienvesper vor. Die Vesper fand im Rahmen von einer Festwoche statt: Die Pfarrei feiert in diesen Tagen 65 Jahre Betreuung durch den Deutschen Orden und den 225. Weihetag der Pfarrkirche, die in der letzten Zeit renoviert wurde und im Zuge dieser Arbeiten  auch einen neuen Volksaltar bekam. Die Pfarrei ist dem Wiener Schottenstift inkorporiert und wurde im Jahre 1961 dem Deutschen Orden zur Betreuung übergeben. Damit bekamen die aus dem Sudetenland vertriebenen Ordensbrüder ein schönes Wirkungsfeld.

Während der Pontifikalvesper, die er zusammen mit Pfarrer und Prior P. Johannes Kellner OT, mit Ordensmitbrüdern aus dem Wiener Konvent und mit der Schottenfelder Gemeinde gefeiert hat, segnete der Hochmeister  ein neues Bild der heiligen Ordenspatronin  Elisabeth, das in der Kirche auch an das Wirken und das Charisma des Deutschen Ordens erinnern soll. In seiner Ansprache dankte der Hochmeister allen Seelsorgern, die in der Pfarrei wirkten und die die Menschen mit Hingabe auf ihren Lebenswegen begleiteten. Nach der Vesper, die der Pfarrchor auf sehr ausdrucksvolle Weise musikalisch gestaltete, wurden alle Anwesenden zu einer Agape im Pfarrhof eingeladen.  


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