Druckansicht - Donnerstag 11. März 2010

01.12.2009

unknownAm 23.11. hat der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der „Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs" die höheren Ordensoberen in der Wiener Hofburg empfangen. Am Empfang nahm auch der Hochmeister des Deutschen Ordens Dr. Bruno Platter teil. Der Bundespräsident würdigte in seiner Ansprache das Wirken der Orden in Österreich, vor allem in sozialen und karitativen, aber auch in wissenschaftlichen Bereichen, und wies auf das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Österreich hin. Der Vorsitzende der Superiorenkonferenz, Propst Maximilian Fürnsinn, brachte in seiner Ansprache vor allem zwei Anliegen der Orden zum Ausdruck. Die Ordensspitäler werden in Österreich finanziell nicht gleich behandelt - d.h. sie erhalten nicht die gleichen Vergütungen wie die öffentlichen Spitäler, obwohl die Ordensspitäler ein Fünftel aller Spitalsbetten des Landes stellen und gleich wie die anderen gemeinnützig arbeiten. Im Fall des Deutschen Ordens betrifft dieser Missstand vor allem das Ordenskrankenhaus Friesach in Kärnten.

mehr


Segnung der neuen Räume der Ballei Österreich durch den Hochmeister

20.11.2009

unknownDas Fest der heiligen Elisabeth von Thüringen, der ersten Patronin des Deutschen Ordens, war der äußere Anlass für einen wichtigen und lange erwarteten Akzent in der Ballei Österreich: die Segnung der neuen Räumlichkeiten des Priorates und des Brüderkonventes im ersten Stock des Deutschen Hauses in der Singerstraße in Wien. 

Die Brüder der Ballei, der Konvent des Hochmeisters mit Hochmeister Bruno Platter an der Spitze sowie ehemalige und heutige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Provinz wie des Hochmeisteramtes hatten sich zur Segnung eingefunden, die der Hochmeister selbst vornahm.

mehr


19. November: Hl. Elisabeth von Thüringen
Erste Patronin des Deutschen Ordens

19.11.2009

unknown

Elisabeth wurde auf der Wartburg erzogen und mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen vermählt, dem sie drei Kinder gebar. Sie half Witwen und Waisen, Kranken und Armen. Zur Zeit der Hungersnot verteilte sie freigebig die Lebensmittel ihres Hauses. Elisabeth ertrug Verachtung, Spott und Hohn ungebrochenen Herzens. In Marburg erbaute sie als junge Witwe das Franziskushospital, wo sie im grauen Bußkleid ihre geschwächte Lebenskraft in aufopfernder Liebestätigkeit und Entsagung im Dienste der Kranken und Aussätzigen völlig verzehrte. Sie schöpfte die Kraft aus dem Gebet. Sie starb in Marburg 1231 im Alter von 24 Jahren. Bereits 1235 erwirkte ihr Schwager Konrad von Thüringen - der spätere Hochmeister des Deutschen Ordens - ihre Heiligsprechung. Über ihrem Grab wurde von dem Deutschen Orden die Elisabethkirche in Marburg erbaut. Schon bald wurde die Heilige zur Patronin des Ordens erkoren, da sie den verborgenen Dienst am Gottesreich vorgelebt und in vorbildlicherweise verkörpert hat.



Der Priester und Familiare des Deutschen Ordens starb am 22. September

04.11.2009

unknown

Antonín Huvar wurde am 23.7.1922 in einem Dorf bei Nový Jičín (Neutitschein, Nordmähren) geboren. Nach dem Abitur auf einem Gymnasium in Ostrava (Mährisches Ostrau) trat er ins Priesterseminar ein und wurde 1947, nachdem er das Theologiestudium abgeschlossen hatte, zum Priester geweiht. Seine Vorliebe wurde vor allem die Jugendarbeit und die Seelsorge in der Bewegung "Pfadfinder." Weil er beliebter Seelsorger war, wurde er sehr schnell nach der Übernahme der Macht durch die Kommunisten (1948) verhaftet und auf 10 Jahre verurteilt. Während dieser 10 Jahre hat er mehrere Gefängnisse und Arbeitslager kennengelernt. 4 Jahre musste er in einem Uranschacht in Nordböhmen arbeiten, der wegen seiner Lebensgefährlichkeit auch als "Todesschacht" bekannt und berüchtigt war.

mehr


Totengedenken in Gumpoldskirchen

04.11.2009

unknown

Nicht nur in vielen Familien ist es guter Brauch, zu Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen Angehörigen zu besuchen - auch die Brüder und Schwestern des Deutschen Ordens pflegen diesen Brauch. Der Hochmeister wies in seiner Predigt im Pontifikalamt zu Allerheiligen darauf hin, dass diese Grabgänge ein besonderes Zeichen gläubiger Verbundenheit über den Tod hinaus in der Familie sind und zugleich ein Anlass, sich mit der ganzen Familie und vielen Angehörigen an den Gräbern der Toten zu treffen. In diesem Sinne nimmt der Wiener Ordenskonvent mit dem Hochmeister an der Spitze seit vielen Jahren am Nachmittag des Allerheiligenfestes an der Gräbersegnung auf dem Friedhof in Gumpoldskirchen teil, wo gleich drei Grabstätten an verstorbene Brüder und Schwestern erinnern.

mehr


01.11.2009

unknown

"Ich verspreche zur Ehre Gottes und Sankt Mariens dem Hochmeister der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem als Familiare den Deutschen Orden durch Gebet, persönlichen Einsatz und tatkräftige Hilfe zu unterstützen und verpflichte mich zur Einhaltung der im Familiareninstitut festgelegten Ordnung." Es war ein feierlicher Akt, als die zwölf Neufamiliaren des Deutschen Ordens am 17. Oktober 2009 in Bamberg im Kaiserdom während ihrer Investitur dieses Versprechen gegenüber dem Hochmeister des Ordens, Dr. Bruno Platter, abgaben. Rund 400 Ordensmitglieder waren zu diesem Anlass in die Domstatdt in Franken gekommen.

mehr


P. Max Stanzel OT gestorben

28.10.2009

unknown

Am 20. Oktober verstarb in Darmstadt, von Krankheit gezeichnet, im Alter von 89 Jahren, P. Max Stanzel, Mitglied und Senior der deutschen Brüderprovinz des Deutschen Ordens. P. Max, geboren am 7.2.1920 in Eulenburg (Sudetenland), wurde kurz nach der Matura für fünf Jahre zum Kriegsdienst eingezogen; in Russland wurde er schwer verwundet und geriet nach Kriegsende in Gefangenschaft. Im Jahre 1948 trat er in den Deutschen Orden ein. Theologie hat er in Innsbruck und Mainz studiert, die feierliche Profess legte er im Jahr 1950 ab, ein Jahr später wurde er zum Priester geweiht. Nach einigen Jahren der Kaplans- und Pfarrerstätigkeit in Darmstadt und als Kapellenwagenseelsorger wurde er 1963 zum Missionar in Lidköping (Schweden). Dort wirkte P. Max 20 Jahre lang mit großem Engagement und von den Gemeindemitgliedern hochgeschätzt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1983 wurde er zum Prior der deutschen Brüderprovinz gewählt und lenkte für drei Jahre ihre Geschicke. P. Max galt als beliebter Beichtvater, Begleiter und Tröster in Krankheit; im Orden als humorvoller und diskussionsfreudiger, tiefst religiöser und kluger Mitbruder, der dem Orden mit großer Hingabe diente und immer wieder wichtige spirituelle Impulse gab. Das Requiem für P. Max hat Hochmeister Bruno Platter am 28. Oktober in Konzelebration mit Prior P. Norbert Thüx, unter Teilnahme der Ordensbrüder, der Deutschordensschwestern aus Bad Mergentheim und von Vertretern der Diözese Mainz sowie einer überwältigen Zahl von Gläubigen gefeiert. Im Anschluß daran wurde P. Max an der Seite seiner Mitbrüder im Friedhof von Darmstadt beigesetzt, wobei der Prior der Provinz den Kondukt anführte. R.I.P.


zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 4 5 6 7 8 9     nächste Seite  zur letzten Seite

© 2005 AGENTUR ZEITPUNKT Mediendesign & -produktion GmbH