Druckansicht - Sonntag 5. Februar 2012
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Zweite Profess innerhalb eines Jahres in der Ballei Österreich

20.09.2010

unknownAm 17. September 2010 legte, bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr, in der Pfarrkirche Gumpoldskirchen ein Novize seine erste Profess in die Hände des Priors der Ballei Österreich, P. Johannes Kellner, ab: der 30jährige fr. Piotr Rychel aus Gdingen (Polen).

Im Beisein des Hochmeisters Dr. Bruno Platter, der Brüder der österr. Provinz sowie der Mitbrüder aus der Tschechischen Republik, die im Konvent am Hochmeisteramt leben und ihre theologischen Studien in Wien absolvieren, und in Anwesenheit einer stattlichen Zahl von Gästen aus der polnischen Gemeinde in Wien sowie von Gemeindemitgliedern aus Gumpoldskirchen, rief Pfarrer und Novizenmeister P. Konrad Stix seinen Novizen auf, vor den Prior zu treten und sein Anliegen zu formulieren.

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Ing. Herbert Schachner erhielt das Verdienstkreuz des Deutschen Ordens

15.09.2010

unknownDas Hochfest Kreuzerhöhung, das Titelfest des Deutschen Ordens, erhielt heuer einen besonderen Akzent in der Auszeichnung des langjährigen Organisten an der Deutschordenskirche St. Elisabeth durch Hochmeister Dr. Bruno Platter.

Ing. Herbert Schachner, der kurz vor Vollendung des 88. Lebensjahres steht, versieht Sonntag für Sonntag den Organistendienst, gleichermaßen musikalisch und liturgisch kompetent wie bescheiden, zurückhaltend und treu. So spielte er auch im festlichen Pontifikalamt selbst die Orgel, das der Hochmeister in Konzelebration mit dem Prior der Ballei Österreich, P. Johannes Kellner, dem Geistlichen Assistenten der Ballei Österreich, Msgr. HR Dr. Heribert Lehenhofer, dem langjährigen Kirchenrektor Dr. Bernhard Demel sowie dem Novizen P. Norbert Hnátek feierte. In seiner Homilie bezeichnete Hochmeister Bruno Platter das Kreuz Christi als „das Erkennungszeichen der Christen", das gerade nicht ausgrenze oder abschrecke, sondern „auf den universalen Heilswillen des Sohnes Gottes für alle Menschen" verweise.  

 

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Die Jahresexerzitien der Brüder in Gumpoldskirchen

04.09.2010

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In den Tagen von 29.8. – 2.9. haben die Brüder der Österreichischen und der Tschechischen Provinz gemeinsam ihre vom Kirchenrecht und den Brüderregeln vorgeschriebenen Jahresexerzitien absolviert. In diesem Jahr hat sie der Berliner Domkapitular und Geistliche Assistent der Familiarenballei Deutschland Ulrich Bonin geleitet; das Thema war „Petrus: Fischer – Jünger – Apostel oder schwankender Fels?“ Der Ort der Exerzitien war schon traditionell das gemütliche Deutschordensschloss in Gumpoldskirchen. Jeden Tag haben die Brüder gemeinsam gebetet, den Gottesdienst gefeiert und die geistlichen Impulse des Exerzitienleiters in der Stille meditiert. Es gab auch viele Gelegenheiten zur privaten Anbetung vor dem Allerheiligsten und zur Vertiefung des geistlichen Lebens im persönlichen Gebet. Zum Abschluss der Exerzitien haben die Brüder ein erfreuliches Ereignis erlebt: Im Rahmen der Sext wurde P. Jan Maria Hnátek, bisher Priester der Diözese Ostrau–Troppau und Spiritual am Konservatorium des Deutschen Ordens in Troppau, in das Noviziat für die Tschechische Provinz aufgenommen. Dabei nahm er den Ordensnamen P. Norbert an. Der Hochmeister hat in seiner Ansprache seine Freude über die personelle Entwicklung in der Tschechischen Provinz, die aufgrund des Kommunismus noch vor 20 Jahren keine Mitglieder hatte, zum Ausdruck gebracht. Heute kann sie sich über 14 Mitglieder und über eine optimistische Aufbruchsstimmung freuen. 



P. Ewald Volgger OT ist neuer Rektor der KTU Linz

03.09.2010

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Univ.-Prof. Dr. Ewald Volgger OT, Vorstand des Instituts für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie, wurde zum Rektor der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz gewählt. Der 1961 in Bruneck/Pustertal in Italien (Südtirol) geborene Ewald Volgger trat nach der Ausbildung zum Grundschullehrer 1980 in den Deutschen Orden in Lana/Meran (Provinz Südtirol) ein. Er studierte Theologie in Brixen und Wien, absolvierte Studienaufenthalte in Frankfurt, Oxford und Rom und promovierte 1993 an der Universität Wien. Von 1994-1999 war Volgger Dozent, seit 1999 bis zuletzt Professor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese Bozen-Brixen, am Höheren Institut für Theologische Bildung – Istituto Superiore di Scienze Religiose und an den Brixner Theologischen Kursen. Pater Volgger war auch Dozent für Liturgik an der Kirchenmusikschule Brixen und Meran, seit 2000 auch Professor für Sakramententheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese Bozen-Brixen. Im Jahr 2000 wurde er zum Generalsekretär des Deutschen Ordens ernannt, eine Aufgabe, die er weiterhin wahrnimmt. Seit 2003 ist Professor Ewald Volgger Vorstand am Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen neben den allgemeinen Aufgaben im Fach im Bereich der christlichen Festforschung, der Geschichte und Theologie des Bußsakramentes, der Taufliturgie und des Taufortes, der Ausbildung für den liturgischen Dienst im Sinne der mystagogischen und ästhetischen Hinführung, in Fragen des Kirchenbaus und der Umgestaltung von liturgischen Räumen sowie der Forschung im eigenen Ordensbereich.

(www.ktu-linz.ac.at) 



19.08.2010

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Die Burg Busau (tschechisch Bouzov) ist ohne Zweifel in der modernen Zeit zu einem der Symbole des Deutschen Ordens in Mitteleuropa geworden. Der Orden hat sie schon am Ende des 17. Jahrhunderts gekauft; doch wird sie vor allem mit dem Hochmeister Erzherzog Eugen verbunden. Er empfand zu Busau eine große Zuneigung und ließ sie großzügig umbauen, damit sie den Eindruck einer romantischen mittelalterlichen Burg erweckt. Auf  Busau wurde 1929 der erste tschechoslowakische Staatspräsident T. G. Masaryk von dem damaligen Hochmeister Norbert Klein empfangen. Am 1.10.1939 wurde die Burg durch die Nazis konfisziert und fiel unter die Verwaltung von SS Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt in Berlin, nach dem Krieg wurde sie wieder enteignet. Heute gehört sie dem Denkmalschutzamt in Olmütz und mit über 100.000 Besucher pro Jahr zählt zu den am meisten  besuchten Burgen in Tschechien. 

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17.08.2010

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Mit einer Delegation von sechs Ordensmitgliedern hat Hochmeister Bruno Platter vom 28. Juli bis 1. August 2010 das alte Deutschordensland besucht. Obwohl der offizielle Anlaß für diesen dritten Polen-Besuch innerhalb des Monats Juli die Segnung und Eröffnung der neuen Krypta der Hochmeister in Marienwerder, dem Sitz der damaligen dem Deutschen Orden inkorporierten Diözese Pomesanien war, gab es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Besuchen jener Orte, die mit dem Leben der seliger Jutta von Sangershausen (Kulmsee und Bielczyny) sowie der heiligen Dorothea von Montau (Groß-Montau, Marienwerder) verbunden sind. So nahm diese Reise den Charakter einer Wallfahrt an. Darüber hinaus besichtigte die Delegation die nach Thorn zweitälteste Niederlassung des Ordens in Preußen, die Burg Kulm, sowie die ehemalige Zisterzienser-Abtei Peplin, die heute Kathedrale und kirchliches Zentrum des Bistums Pelplin ist und selbstverständlich auch die Marienburg.

 

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07.08.2010 

unknownIm Rahmen von im Jahre 2007 im Presbyterium des Domes zu Marienwerder durchgeführten Ausgrabungen, bei denen nach den Gebeinen der hl. Dorothea gesucht wurde, fanden die Archäologen überraschenderweise neben Skeletten, die den dort bestatteten Bischöfen von Pomesanien zuzuordnen waren, in einer separaten Krypta die Gebeine von drei - nach den vorgefundenen Beigaben und Stoffresten zu schließen - hochgestellten Persönlichkeiten. Drei unterschiedliche Universitätsinstitute wurden mit historischen, anthropologischen, physikalischen, chemischen und schließlich DNA Untersuchungen beauftragt. Dabei kamen die Wissenschaftler zum eindeutigen Ergebnis, dass es sich hierbei um die sterblichen Überreste der Hochmeister Werner von Orseln (+1330), Ludolf König (+1348) und Heinrich von Plauen (+1429) handle, die auch in einem Fresko im Presbyterium aus dem 15. Jahrhundert neben Bischöfen, die größtenteils Deutschordenspriester waren, abgebildet sind. Neben der Hochmeisterkrypta fanden die Archäologen eine leere Krypta vor, in der mit hoher Wahrscheinlichkeit die Gebeine der hl. Dorothea bestatten waren, die allerdings vermutlich im Zuge der Reformation gemeinsam mit ihrem Kult beseitigt wurden. 

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