Druckansicht - Donnerstag 11. März 2010
In Bozen entsteht ein neues Studentenwohnheim

16.02.2009

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Am Gründungsfest des Deutschen Ordens konnte der Hochmeister in Bozen in Anwesenheit zahlreicher Fest- und Ehrengäste sowie Vertreter der Stadt, der Behörden und der am Bau beteiligten Firmen den Grundstein für ein neues Studentenwohnheim segnen. Im Rahmen einer kleinen Feier brachte Prior Peter Lantschner seine Hoffnung zum Ausdruck, dass das neue Wohnheim, ausgelegt auf etwa 100 Studentenunterkünfte, bereits zum Sommersemester 2010 fertig gestellt werden könne. Das neue Haus, das dem auch als "Engel von Tirol" bezeichneten Deutschordenspriester P. Peter Rigler geweiht werden soll, wird errichtet zwischen der historischen Landkommende Weggenstein, dem sich auch anschließenden Schüler- und Studentenheim Marianum und dem 1957 erbauten St. Georgsheim, das 130 Oberschüler beherbergt.

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Haus Suavitas feierlich gesegnet

15.02.2009

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Am Freitag, dem 13. Februar 2009, hat Hochmeister Bruno Platter die neuen Räume des Deutschordenspflegeheimes "Suavitas" in Friesach feierlich gesegnet. Am Festakt nahmen zahlreiche Gäste, darunter auch der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz und der Landeshauptmann Gerhard Dörfler, teil. Der Orden wurde durch den Hochmeister, den Generalökonom P. Frank Bayard, die Provinzoberin Sr. Maria-Regina Zohner und durch andere Schwestern, Brüder und Familiaren vertreten. Der Hochmeister hat in seiner Ansprache betont, dass die Hilfe den Notleidenden zu den wichtigsten Aufgaben des Deutschen Ordens gehört. Sein Dank galt allen, die sich um Haus Suavitas bemühen: Den Ordensmitgliedern, den Angestellten und den Vertretern des öffentlichen Lebens. Das Altenwohn- und Pflegeheim des Deutschen Ordens Suavitas mit 25 Betten wurde im Jahr 2006 als Ergänzung des Versorgungsauftrages des Deutschordenskrankenhauses Friesach eröffnet. Aufgrund der überaus großen Nachfrage konnte mit Förderung der Kärntner Landesregierung nun nach so kurzer Zeit eine Aufstockung auf 50 Plätze erfolgen.

Mehr unter www.haus-suavitas.at.    



Komturei "Am Inn und hohen Rhein" gehört nun zur Ballei "An der Etsch und im Gebirge"

14.02.2009

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Für manche war sie längst überfällig - die Eingliederung der Komturei "Am Inn und hohen Rhein" (sie umfasst die Gebiete der Bistümer Liechtenstein, Feldkirch und Innsbruck) in die Ballei "An der Etsch und im Gebirge", die das Gebiet des Bistums Bozen - Brixen umfasst. Die räumliche Nähe der beiden Familiarengemeinschaften diesseits und jenseits des Brenners hatte den Ausschlag gegeben, dass der Generalrat im vergangenen Jahr dieser Eingliederung zustimmte. Der Hochmeister hatte daraufhin am Fest der Ordenspatronin Elisabeth, dem 19. November des vergangenen Jahres, diese Eingliederung verfügt und festgelegt, dass sie mit dem Gründungsfest 2009 wirksam wird. 

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61. Todestag von P. Robert Schälzky

25.01.2009unknown                                                      

 

Am 26. Jänner 1948 starb der 61. Hochmeister des Deutschen Ordens Robert Schälzky. Er stand an der Spitze des Ordens in einer sehr schwierigen Zeit; in seinem Schicksal spiegeln sich die tragischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, die auch den Orden gekennzeichnet haben. Schälzky musste nicht nur den Zweiten Weltkrieg, sondern auch die Vertreibung aus seiner Heimat und die langsame Entstehung des "eisernen Vorhangs", hinter dem gerade die Kirchen- und Ordensverfolgung begonnen hatte, erleben.

Robert Schälzky wurde im Jahr 1882 in Brauseifen (Nordmähren) geboren. Nach dem Abitur auf dem Gymnasium in Troppau trat er 1902 in den Deutschen Orden ein und studierte Theologie in Brixen, wo er auch 1907 zum Priester geweiht wurde. Sein erstes Tätigkeitsfeld war die Bürgerschule in Freudenthal, an der er Religion unterrichtete. Mit großem Engagement widmete er sich der Jugendpastoral und der Förderung des katholischen Vereinswesens. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 geriet der Orden in eine neue Situation: Nordmähren mit teilweise dutschsprachiger Bevölkerung wurde zum Gebiet eines neuen Staates (Tschechoslowakei), was zum Aufbruch des Nationalismus auf beiden Seiten führte. P. Schälzky aber setzte auf die s.g. aktivistische Politik. Als leidenschaftlicher Vertreter der modernen christlichsozialen Reformideen war er auch politisch aktiv und wurde sogar zum Abgeordneten ins Parlament in Prag gewählt. Dort war er vor allem in der sozialen Gesetzgebung tätig und es war auch sein Verdienst, dass die Tschechoslowakische Republik ein modernes Sozialversicherungsgesetz hatte. Er hat sich auch in vielen anderen Bereichen engagiert: zum Beispiel Mutterschutz oder Witwenunterhalt. Auf sein Mandat musste er im Jahr 1925 verzichten, weil der Papst politische Aktivitäten den Priestern untersagt hatte.

 

 

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Zeitschrift "Deutscher Orden"

18.01.2009                                                          unknown

Dreimal pro Jahr erscheint die Zeitschrift "Deutscher Orden" (ZDO). Sie ist eine religiös-kulturelle Informationsschrift, die in Wort und Bild über Spiritualität und Wirken des Ordens sowie über seine Geschichte und über aktuelle Ereignisse berichtet. Sie wird vom Hochmeisteramt herausgegeben; Redaktion, Schriftverkehr und Versand: Sr. Reinhilde Platter OT, Weggensteinstraße 12, I - 39100 Bozen, Telefon +39 0471 974 884, Fax +39 0471 302 882, E - Mail sr.reinhilde@dnet.it. Unter dieser Adresse kann die Zeitschrift gegen Entrichtung einer Spende auch abonniert werden. Auf Wunsch können einige Probeexemplare zugesandt werden.



Christentum im Äthiopien

22.12.2008

unknownVon 17. bis zum 31. Oktober 2008 unternahmen der Hochmeister des Deutschen Ordens und einige Familiaren aus Deutschland mit einem Freundeskreis unter Führung von Renate von Franckenstein eine Reise nach Äthiopien. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes war das Ziel, Kontakte mit der äthiopisch orthodoxen Kirche und anderen christlichen Einrichtungen herzustellen.

 

Der eigentliche Höhe­punktes der Reise war am 18. Oktober der Besuch Seiner Heiligkeit Abune Paulos, Kirchenoberhaupt der apostolisch äthiopisch orthodoxen Kirche, in das Patriarchat in Addis Abeba.

 



Neues Pastoralzentrum in Velika Nedelja

27.11.2008

unknownAm Sonntag, dem 23. November, hat der Hochmeister im Rahmen einer Eucharistiefeier das neue Pastoralzentrum in der Ordenspfarrei Velika Nedelja (Slowenien) gesegnet. Es handelt sich um einen neuen Teil des dortigen Pfarrhauses mit zwei großen Sälen, Gästezimmern usw. Die Hauptidee war, mehrere Räume der Pfarrei und der Gemeinde, wo sich die Menschen treffen könnten, zur Verfügung stellen. Das Pastoralzentrum trägt den Namen der Ordenspatronin Hl. Elisabeth. Genauso wie sie den Menschen, vor allem den Kranken und Armen begegnete, sollen auch die Räume der Begegnung dienen: der Begegnung Gottes mit Menschen und der Menschen untereinander.

 


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