Druckansicht - Sonntag 5. Februar 2012
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Predigt von Generalrat P. Frank Bayard zum Gründungsfest des Ordens

06.02.2011

unknownWarum habt ihr mich gesucht? (Lk 2,49)...ein markanter Satz im Evangelium mit der Jesus der Verzweiflung und Angst seiner Eltern begegnet... Aber  was bewegt Menschen Jesus, damit ja letztlich Gott zu suchen? Was bewegt Menschen sich auf den Weg der Nachfolge zu begeben, sei es im Ordensstand oder sei es im Leben der Familie, im Beruf, in dem was man Alltag nennt...? Vor 821 Jahren „haben etzliche cristglaubige manne von Bremen und Lubecke mit barmhertzigkeyt bewegt, eyn spitall under eynen sigell eyns schyffs, das man eyn kockt nennet, gebawet, und aufgericht, under welchs sy gar vyll und manchen krancken vorsammelten, und das bemelt spitall mit groser andacht vorsorgtet" so schildert es die erste uns erhaltene Gründungsüberlieferung aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts... was diese Menschen suchten wissen wir nicht, es gibt keine Tagebücher von Ihnen, wir wissen nicht einmal ihre Namen... Sie kamen im Zuge der Kreuzzüge ins Heilige Land, um Handel zu treiben, sich Ablässe zu erwerben, zu den Heiligen Städten zu pilgern... was auch immer... was sie gefunden haben, waren Kranke und Sieche, vor den Toren Akkons... menschliches Leid, körperliche und seelische Not... und auch wenn das Mittelalter hier sicher roher und abgebrühter war als wir heute, so hat es diese Menschen doch bewegt, hat etwas ihre Herzen angerührt und sie haben nicht nur fromm die Hände gefaltet und in den Schoß gelegt, darum gebetet, dass es besser werden.... Nein, sie haben gehandelt, haben sich um die Kranken gekümmert... was sie gesucht haben, war das „Königreich der Himmel", was sie fanden war Christus, in jedem einzelnen dieser Menschen, denen sie Linderung der Schmerzen, Güte und Zuwendung im Sterben gegeben haben.

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17.01.2011

unknownUniv.-Prof. P. Ewald Volgger OT, Generalsekretär des Deutschen Ordens, Vorstand des Instituts für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie, wurde mit Juli 2010 zum Rektor der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz ernannt. Im Interview für unsere Homepage spricht er über seine neue Aufgabe, über katholische Theologie allgemein und auch über die heutigen Studenten.

 

Könnten Sie uns „Ihre" Linzer Universität näher vorstellen?

Zunächst sollte man erwähnen, dass die Katholisch-theologische Privatuniversität die älteste akademische Einrichtung in Linz darstellt. Bereits im 17. Jahrhundert entstand in Linz eine kirchliche Lehranstalt zur Ausbildung des Klerus und im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich diese Einrichtung zur philosophisch-theologischen Hochschule entwickelt. Im Jahr 2000 wurde diese Hochschule als erste Privatuniversität Österreichs errichtet und vom zuständigen Ministerium akkreditiert. Sie ist vom Heiligen Stuhl approbiert und verleiht die vom österreichischen Staat vorgesehenen akademischen Titel für Theologie, Religionspädagogik sowie für das Studium der Kunstwissenschaft und Philosophie. Das Spannende für unsere Universität ist, dass sie zwei Fakultäten hat - die Fakultät für Katholische Theologie mit einem Caritas-Institut und daneben eine Fakultät für Kunstwissenschaft und Philosophie.

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1.1.2011unknown                                                               Die Homepage des Deutschen Ordens, die vom Hochmeisteramt in Wien betreut wird, meldet eine ziemlich große und steigende Zahl von Zugriffen. „Seit der Erneuerung im April 2008 bis heute hatten wir laut Statistik mehr als 1.100.000 Zugriffe auf unsere Seite", sagt Fr. Jakub OT, der die Homepage des Ordens zusammen mit anderen Mitarbeitern betreut. „Der bisherige Rekord liegt mit 47.778 Zugriffen im Juli letzten Jahres. Unsere Besucher stammen aus vielen Ländern, vor allem aus Deutschland, Österreich und aus den Vereinigten Staaten, aber auch aus Polen, Italien, Russland oder Tschechien. Wir haben aber auch immer wieder Zugriffe aus Ländern, die für unsere Begriffe eher ungewöhnlich sind - so z. B. aus Sri Lanka, Nepal, Südkorea oder China. Diese internationale Verbundenheit finde ich sehr spannend und es freut mich sehr, dass die Marke „Deutscher Orden" weltweit Interesse erweckt und einen gewissen guten Klang hat."

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30.12.2010

unknownDas Gebäude des Deutschordensgymnasiums kann man nicht übersehen: Im Zentrum von Olmütz (Nordmähren), neben der Fakultät für Naturwissenschaften steht ein großzügiges weißes Palais, das von Erzherzog Eugen am Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. In der Zeit des Kommunismus hat an den Deutschen Orden nur ein Hochmeisterkreuz über dem Eingang, das von den Genossen komischerweise nicht zerstört wurde, erinnert. Heute bekommt das Gebäude den alten Glanz, natürlich unter großem finanziellem Aufwand, wieder langsam zurück und die Passanten auf der Hauptstraße können schon von Ferne ein großes Deutschordenskreuz und die Aufschrift „Gymnasium des Deutschen Ordens" sehen. Ein Gymnasium wurde in diesem bedeutsamen Gebäude schon 1991 unter dem Namen „Mährisches Realgymnasium" gegründet. Es hat sich schnell als eine angesehene private Schule etabliert, die auch ein Programm für die talentierten Sportler angeboten hat. Im Jahr 2007 wurde die Schule von der tschechischen Familiarenballei übernommen und bekam einen neuen Namen: „Kirchliches Gymnasium des Deutschen Ordens."

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Zeitschrift „Deutscher Orden“ 3/2010 ist erschienen

18.12.2010

unknownDie neueste Ausgabe der Ordenszeitschrift „Deutscher Orden", die in diesen Tagen erscheint, informiert über die wichtigsten Ereignisse in unserer Ordensgemeinschaft in der letzten Zeit. Es wird zum Beispiel über die neuen Professen in Österreich, Deutschland und Tschechien und über die verschiedenen Jubiläen im Orden berichtet; eine ausführliche Darstellung widmet sich dem Ordensgymnasium in Olmütz. Mehrere Artikel beschreiben die Reisen des Hochmeisters und der Ordensdelegation nach Polen, die in diesem Sommer stattgefunden und dort größte Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und in den Medien erfahren haben. "Deutscher Orden" ist eine religiös - kulturelle Zeitschrift des Ordens für seine Brüder, Schwestern, Familiaren und für alle Freunde und Interessierte. Sie wird vom Hochmeisteramt herausgegeben. Für Redaktion, Schriftverkehr und Versand ist Sr. Reinhilde Platter OT veranwortlich. Unter der Adresse Weggensteinstraße 12, 39100 Bozen oder unter Email sr.reinhilde@dnet.it kann die Zeitschrift abonniert werden. Auf Wunsch werden auch Probeexemplare zugesandt.



Dank an die Familiaren der Ballei Österreich für die Renovierung der Schatzkammer

18.12.2010

unknownBeim diesjährigen Adventkonveniat der Familiaren der Ballei Österreich am 10. Dezember 2010 gab Herr Balleimeister Dipl.-Ing. Hans Haider den Abschluß der Zahlungen für die Renovierung der Schatzkammer des Deutschen Ordens bekannt. Die im Jahre 2003 in Angriff genommene Renovierung und Neugestaltung des Museums wurde in sehr großzügiger Weise von den Familiaren der Ballei Österreich finanziert und konnte nunmehr auch finanziell erfolgreich abgeschlossen werden. In den Räumen der Schatzkammer wurde auf diese gute Nachricht mit einem Glas Sekt angestoßen; gleichzeitig nahm Frau Mag. Margit Seebacher, Kustodin der Schatzkammer, die Gelegenheit wahr, sich bei Balleimeister Haider und den österreichischen Familiaren für die Finanzierung dieses aufwendigen Projekts zu bedanken. Ein großes Dankeschön erging auch an all jene Familiaren und deren Gattinnen, die durch ihren persönlichen, ehrenamtlichen Einsatz als Aufsichtskräfte den öffentlichen Museumsbetrieb möglich machten und machen. So präsentiert sich die Schatzkammer des Deutschen Ordens in der Singerstraße heute als hochkarätige Sammlung und als Schmuckstück in der Wiener Museumslandschaft, das Dank vielseitiger Unterstützung neue Strahlkraft gewinnen konnte.



Feier zum ersten Jahrestag der Gründung der Komturei in Sizilien

15.12.2010

unknownIn der Basilika Kathedrale von Piazza wurde der erste Jahrestag der Gründung der Autonomen Komturei „Santa Maria degli Alemanni", errichtet durch ein Dekret des Hochmeisters am 08. Dezember 2009, gefeiert. Die Festlichkeiten begannen mit dem Stundengebet, das die Familiaren unter dem Vorsitz des Bischofs von Piazza Armerina, Mons. Michele Pennisi im Chorraum der Basilika beteten und dem sich auch die Gläubigen der Diözese anschlossen. Darauf folgte das feierliche Pontifikalamt zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis unter dem Vorsitz von Mons. Pennisi in Konzelebration mit fünf Diözesanpriestern, darunter zwei Familiaren des Deutschen Ordens und ein Novize. In seiner Homilie erinnerte der Bischof an die Bedeutung der Rückkehr des Deutschen Ordens nach Sizilien. Die Familiaren nahmen den ersten Jahrestag der Komtureigründung zum Anlaß um dem Bischof, ihrem Confrater, ihre Dankbarkeit zu bekunden und überreichten ihm sowohl eine Geldspende als auch einen Scheck, der für Prof. Tancredi Bella von der Università degli studi di Catania bestimmt war und historische Forschungen zur Präsenz des Ordens in der Diözese von Piazza Armerina finanzieren soll.


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