Druckansicht - Mittwoch 10. März 2010
"Helfen und heilen ist ihre Mission"

05.06.2009

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In Anwesenheit des Hochmeisters wurde am 18. Mai der Grundstein für das neue Pflegeheim Sankt Josef in Völlan (Südtirol) gelegt. Das bisherige Altenheim, das die Südtiroler Deutschordensschwestern schon seit dem Jahr 1851 führen, wird zur Gänze erneuert und auch vergrößert. Die Bewohner wurden für die Zeit des Neubaus in das Altenheim der Nachbargemeinde Tisens verlegt. Die Baukosten für das neue Heim werden auf 10,5 Millionen Euro geschätzt. Es soll zukünftig über 60 Betten für schwere Pflegebedürftige - mit eigenem Wohnbereich für Demenzkranke - verfügen. An der Grundsteinlegung nahmen Hochmeister Bruno Platter, Provinzoberin Sr. Hiltraud Unterkalmsteiner OT, Heimdirektor Sepp Haller und Landesrat Richard Theiner teil. Anwesend waren auch Prior P. Peter Lantschner OT und der Völlaner Pfarrer P. Oswald Vienna OT sowie eine stattliche Anzahl von Deutschordensschwestern, angeführt von der zuvor am Vormittag neu gewählten Provinzleitung.

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02.06.2009

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Am 19. Juni beginnt das Priesterjahr, das von Papst Benedikt XVI. schon in März angekündigt wurde. Dieses Jahr soll vor allem zum Jahr des Gebets werden - des Gebets der Priester, für die Priester und mit den Priestern. Es wird unter dem Motto "Treue zu Christus, Treue des Priesters" stehen und mit der Feier der Vesper zum Hochfest des Herzens Jesu, an dem auch der Welttag der Heiligung der Priester begangen wird, eingeläutet werden. Anlass für das Priesterjahr ist der 150. Todestag des heiligen Pfarrers von Ars Jean-Marie Vianney (1786 - 1859). Bei der Ankündigung des Priesterjahres hat der Papst auch betont, dass die Kirche sich mit besonderer Aufmerksamkeit um die Ausbildung ihres Nachwuchses und der jungen Priestergeneration kümmern muss. Kardinal Claudio Hummes, Präfekt der Kongregation für den Klerus, hat in seinem Brief zum Priesterjahr das ganze Gottesvolk auch zum Stolz auf die Priester aufgerufen: "Es soll ein Jahr werden, in dem die Kirche der ganzen Welt sagen möchte, dass sie auf ihre Priester stolz ist. Priester sind nicht nur aufgrund dessen, was sie tun, wichtig, sondern auch aufgrund dessen, was sie sind."

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15.05.2009

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Im Rahmen des Monasterium Projekts (www.monasterium.net) werden derzeit sämtliche Urkunden, die im Zentralarchiv des Deutschen Ordens in der Wiener Singerstraße aufbewahrt werden, digitalisiert und auf der Website des Projekts online gestellt. Dadurch werden die wertvollen und historisch bedeutenden Stücke Teil eines der weltweit größten virtuellen Urkundenarchive. In über 100.000 aufwendig digitalisierten und nach wissenschaftlichen Kriterien mit Metadaten versehenen Urkunden wird im Monasterium Projekt ein großer Teil der mittelalterlichen Urkundenüberlieferung Europas, mit Beiträgen aus verschiedenen europäischen Ländern dem interessierten Publikum präsentiert und kostenlos verfügbar gemacht.

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Ehrenritterinvestitur S.K.H. Carl Herzog von Württemberg in Altshausen

14.05.2009

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Der Herzog von Württemberg, seit 1979 bereits Familiare des Deutschen Ordens, wurde mit Zustimmung des Generalrates in Würdigung seiner Verdienste um die Familiaren des Ordens sowie für sein starkes Engagement im sozialen Bereich in einem festlichen Pontifikalamt in der ehemaligen Deutschordenskirche zu Altshausen am 9. Mai 2009 von Hochmeister Bruno Platter zum Ehrenritter investiert.  Die Feierlichkeiten begannen am Vorabend mit einer Pontifikalvesper mit Segnung der Insignien des neuen Ehrenritters, von der Choralschola von St. Nikolaus in Friedrichshafen unter der Leitung von Nicolai Gersak musikalisch eindrucksvoll mitgestaltet. In der Feier überreichte der Hochmeister dem Herzog ein Evangeliar, welches die Familiaren der Komturei "An Tauber, Neckar und Bodensee" als Geschenk hatten anfertigen lassen. Nach dem sakramentalen Segen begaben sich der Hochmeister und die herzogliche Familie in die Königliche Gruft, um hier des verstorbenen Ehrenritters Herzog Philipp Albrecht sowie aller Verstorbenen der herzoglichen Familie wie des Deutschen Ordens zu gedenken.

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Zweite Wiener Schiffprozession mit Hochmeister Bruno Platter

08.05.2009

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Unter der Leitung des Hochmeisters fand am 7. Mai die zweite Wiener Schiffprozession auf Donaukanal und Donau statt. Nachdem im vergangenen Jahr der Erzbischof von Wien die Wallfahrt anführte, war heuer anlässlich der 200. Wiederkehr der Verlegung des Hochmeistersitzes von Mergentheim nach Wien der Hochmeister eingeladen worden, die geistliche Patronanz über die Prozession zu übernehmen. Brüder und Familiaren begleiteten ihn, als er um 19.00 Uhr vom Initiator der Wallfahrt, Dommusikus Mag. Thomas Dolezal, von Kapitän Norbert Fuchs und von der Gardemusik des Österreichischen Bundesheeres an der Schiffsanlegestelle am Schwedenplatz begrüßt wurde und das DDSG-Schiff "MS Vindobona" bestieg.

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Aufhebung des Ordens in Staaten des Rheinbundes

24.04.2009

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Als Ende des Jahres 1805 der Friede von Pressburg von Frankreich und Österreich unterzeichnet wurde, enthielt dieser Vertrag einige Bestimmungen, die den Deutschen Orden betrafen. Besonders bedeutsam war Artikel 12, der die Geschicke und die Zukunft des Ordens in die Hände des österreichischen Kaisers legte und der unter anderem die Übertragung der Würde und Rechte des Hochmeisters auf einen Prinzen des Kaiserhauses vorsah, in der Zeit von 1804 - 1835 war dies Erzherzog Anton Viktor, Bruder Kaiser Franz I. Die Interpretation dieses Artikels sorgte in den darauf folgenden Jahren für viel Diskussion und Streitigkeit, denen erst ein erneuter Krieg zwischen Frankreich und Österreich ein Ende setzte.

Um seine Verbündeten stärker an sich zu binden und die Fürsten für ihre Unterstützung im Krieg zu entschädigen, erließ der französische Kaiser Napoleon im Feldlager zu Regensburg einen Tagesbefehl, der die wohl größte Zäsur für den Orden bedeutete. Am 24. April 1809 verfügte Napoleon die Aufhebung des Ordens in den Staaten des Rheinbundes ("L`ordre Teutonique est supprimé dans tout les états de la confédération du Rhin") und übertrug gleichzeitig alle Besitzungen an die Fürsten, in deren Herrschaftsbereich sie gelegen waren. Das im Artikel 12 des Pressburger Friedens angeführte Fürstentum Mergentheim, bisher Sitz des Hochmeisters, wird hierin explizit der Krone von Württemberg eingegliedert.

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01.05.2009

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Anlässlich des Jahreskonventes der römischen Ballei "Ad Tiberim" wurde ein Bericht über die Aktivitäten der Familiaren veröffentlicht. Die Ballei widmet sich, dem Deutschordensmotto "Helfen und Heilen" getreu, vor allem sozialer und caritativer Arbeit in Rom und Umgebung. In Rom sind derzeit drei Krankenwagen mit den Ordensemblemen im Einsatz, um Behinderte, Kranke und Mittellose zu transportieren. Die Ballei arbeitet hierbei mit Vereinen zusammen, die für die einsatzbezogenen und rechtlichen Belange der Transportmittel sorgen. Die Beteiligung der Ballei besteht zum einen in einem finanziellem Beitrag; wirklich bedeutend ist jedoch die praktische Beteiligung einiger Familiaren an den Sanitätsdiensten der betreffenden Vereine. Im Laufe des Jahres 2009 wird der Fahrzeugpark um drei andere Krankenwagen, einen leichten Lastwagen zum Transport von Lebensmitteln und verschiedenen Geräten und einen kleinen Lieferwagen zum Medikamententransport vermehrt werden, sowie um einen Geländewagen, um im Falle von Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten eingreifen zu können.

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