Wednesday 19. June 2013
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Priesterweihe von P. Jakub Jirovec

15.06.2013

„Mit Gottes Hilfe bin ich bereit“ Fest entschlossen und deutlich vernehmbar äußerte P. Jakub Jirovec, Feierlicher Professe der tschechischen Provinz, vor dem Bischof, dem Hochmeister und der versammelten Kirchengemeinde von Freudenthal sowie den aus seiner Prager Diakonatspfarre angereisten Gläubigen seinen Willen, den Dienst des Priesters im Glauben an Gott und Einsatz an den Menschen gehen zu wollen. Mons. Jan Baxant, Diözesanbischof von Leitmeritz, nahm die Weihehandlung mit großer Herzlichkeit und dankbarer Freude vor. In sehr persönlichen Worten erinnerte er sich gerne an die Diakonenweihe des Weihekandidaten in Wien, an viele gemeinsame Begegnungen und sprach das Sendungsbewusstsein an, welches er immer an P. Jakub erkannt habe. Die musikalische Gestaltung der Weiheliturgie erfolgte in beeindruckender Weise durch das ordenseigene Musikkonservatorium Troppau.

Feierlichkeiten anlässlich des 150. Todestages von Hochmeister Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich Este in Linz

28.05.2013

Von 23. – 26. Mai 2013 fanden in Linz/Oberösterreich Gedenktage und Feierlichkeiten anlässlich des 150. Todestages des 56. Hochmeisters des Deutschen Ordens, Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este, sowie zum 300-jährigen Gedenken an die Errichtung der Kommende des Deutschen Ordens in Linz statt.

 

Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este (1782-1863) prägte vor 150 Jahren durch sein Engagement das soziale und religiöse Leben insbesondere in Oberösterreich. Er gründete Schulen, Hospize und Häuser der Armenfürsorge. Er galt als großer Wohltäter seiner Zeit. In Linz ist er für die Errichtung der Wehrtürme bekannt. Der Deutsche Orden verdankt dem Erzherzog seine heutige Gestalt. Er reorganisierte den Orden als Mitglied und Hochmeister. Als Förderer des religiösen Lebens unterstützte er auch die oberösterreichischen Redemptoristen, Barmherzigen Schwestern und Jesuiten. Das Grab des Erzherzogs befindet sich am Friedhof in Altmünster.

 

150. Geburtstag von Hoch- und Deutschmeister Erzherzog Eugen

22.05.2013

In der Wiener „Presse“ vom 22. Mai 1863, einem Freitag, konnte der geschätzte Leser auf Seite 3 unter der Rubrik „Wiener Nachrichten“ folgendes lesen: „Nach einem Telegramm aus Selowitz vom heutigen Tage ist die Frau Erzherzogin Elisabeth, Gemalin des Herrn Erzherzogs Karl Ferdinand glücklich von einem Erzherzoge entbunden worden – Ueber das Befinden des Herrn Erzherzogs Maximilan d’Este liegt von heute Früh das folgende Telegramm vor: „Die Erleichterung in den Krankheitserscheinungen dauerte während des Tages fort; von halb 9 Uhr Abends bis Mitternacht ruhiger Schlummer; beim Erwachen mäßiger Anfall von Beklemmung, hierauf gewöhnliche Beruhigung“… Während sich für Erzherzog Maximilian Josef von Österreich-Este der letzte Abschnitt seines irdischen Weges abzeichnet und er wenige Tage später, am 1. Juni 1863, seine Seele in Gottes Hand zurücklegen wird, beginnt da in einem Schloss in Mähren der Lebensweg eines Habsburgers der übernächsten Generation.

Zwei Menschen, die in die höchste Gesellschaftsschicht hineingeboren, geprägt waren von einer engen Bindung an ihre Familie, von Verantwortung und Pflicht für Kaiser und Staat und die getragen wurden von einer tiefen persönlichen Frömmigkeit, der sie in vielfältigen Werken der Barmherzigkeit einen praktischen Ausdruck gaben und die nicht zuletzt zu ihrer großen Beliebtheit in der Bevölkerung beitrugen. Beide Erzherzöge waren mit je eigener Handschrift und persönlichen Schwerpunkten prägend für den Deutschen Orden, in einem Maße, dass sie auch heute noch herausragen lässt unter den 65 Hochmeistern die diesen Orden führten und führen. Beiden lag der Orden zutiefst am Herzen, beide waren bestrebt, ihm zeitgemäßes Leben zu geben, Entfaltung und Blühen durch geistliche Förderung aber auch durch entsprechende finanzielle Aufwendungen zu ermöglichen. Beide haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, das Charisma des Ordens, jenes „helfen und heilen“, das die Gemeinschaft seit den Gründungstagen prägte in die jeweilige konkreten Lebenssituationen zu übertragen und für die Menschen fruchtbar zu machen, damit Gottes Nähe in der Welt sichtbar und spürbar zu machen. Und so ist es vielleicht kein Zufall, dass die beiden Meldungen einander unmittelbar folgen in der Presse dieses Maitages 1863. Erzherzog Eugen wird die Geschicke des Deutschen Ordens 29 Jahre lenken und wird als Professmitglied 69 Jahre dieser Gemeinschaft angehören, womit er Hochmeister Maximilian Josef sogar noch übertrifft, der 62 Jahre Teil des Ordens und 28 Jahre als Hochmeister an seiner Spitze stand.

Besuch von Schülern aus Malbork/Marienburg (Polen)

8.05.2013

Am 8. Mai besuchte eine polnische Schülergruppe aus Malbork/Marienburg (Polen) das Hochmeisteramt in Wien. Verbunden mit der Geschichte ihres Ortes war es den Lehrern und Jugendlichen ein Anliegen, den Orden näher kennenzulernen. Der Begegnung mit dem Hochmeister folgte eine Führung durch die Schatzkammer und Sala Terrena des Deutschordenshauses mit einem polnischen Kleriker des Ordens. Es ergaben sich viele Frage- und Gesprächsmöglichkeiten, die gerne und häufig genutzt wurden.

PRESSEMITTEILUNG

30.04.2013

 

Angesichts vom sog. “Sovrano Ordine Militare ed Ospitaliero di Santa Maria di Gerusalemme Teutonico Dinastico di Svevia” aufgestellter Behauptungen gibt der Hochmeister untenstehende Erklärung ab.

 

Zur Erläuterung: Ein gewisser Francesco Barbaccia Viscardi aus Poggibonsi/Siena hat den oben angeführten „Orden“ gegründet, der unberechtigterweise Namen, Geschichte, Ämterbezeichnungen und Insignien des Deutschen Ordens für sich in Anspruch nimmt und sich in der Nachfolge des Hochmeisters Erzherzog Eugen als 59. Hochmeister des Deutschen Ordens ausgibt. Über seinen Internet-Auftritt versucht er, sich weltweit aufzustellen. Das Hochmeisteramt hat dagegen gerichtliche Schritte eingeleitet.

 

Ein Meilenstein für das Deutschordenskrankenhaus - Die Segnung der neuen Intensivstation

26.04.2013

Die Sonne strahlte an diesem Freitag mit den Verantwortlichen um die Wette als Hochmeister Dr. Bruno Platter die neue Intensivstation des Krankenhauses Friesach feierlich eröffnete. Nach nur neun Monaten Bauzeit werden die mehr als 700qm nunmehr ihrer Bestimmung übergeben. Der Neubau beinhaltet sechs Betten für intensivmedizinische Versorgung auf höchstem technischen Niveau incl. einer Isoliereinheit für hochinfektiöse Patienten, vier Herzüberwachungsbetten, sowie vier Vorbereitungs- und fünf Postnarkosebetten. Unmittelbar angrenzend wurde gleichzeitig eine neue Umbettungsanlage installiert. Die Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik, die zahlreich zu diesem feierlichen Anlass erschienen waren, betonten die Wichtigkeit des Hauses für die Menschen der Region  und darüber hinaus, sowohl als medizinische Versorgungseinrichtung als auch als Arbeitgeber und damit Wirtschaftsfaktor für eine ganze Region.

Der Hochmeister gratuliert der ältesten Bewohnerin des Altenheimes "Haus Suavitas"

26.04.2013

Am Rande der Einweihungsfeierlichkeiten der neuen Intensivstation des Krankenhauses Friesach hatte der Hochmeister die schöne Gelegenheit einer Bewohnerin des Alten- und Pflegeheims „Haus Suavitas“, das unter der Trägerschaft des Hochmeisteramtes steht, zum 104. Geburtstag zu gratulieren. Die Jubilarin, Maria Locker, hatte sichtlich Freude an der kleinen Ordensdelegation. Die noch sehr rüstige Dame verfolgte das Geschehen in der großen Aula von Haus Suavitas mit regem Interesse und genoss die liebevolle Sorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derzeit wird von der Stadt Friesach geprüft, ob Frau Locker die älteste Kärntnerin ist.


http://www.deutscher-orden.at/