Monday 1. September 2014
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Feierliche Profess in Troppau

9.08.2014

Am 9. August 2014 legte P. Norbert Jan Maria Hnátek OT, Mitglied der tschechischen Ordensprovinz, seine feierliche Profess in die Hände des Hochmeisters ab. Die Feier fand in der Troppauer Konkathedrale, mit der der Deutsche Orden  historisch (schon seit 1204) eng verbunden ist, statt. Die Kirche war zur Gänze mit Gläubigen vollbesetzt: Außer den Ordensbrüdern aus Tschechien, Österreich und Deutschland sind auch viele Gäste aus den Pfarreien, in denen P. Norbert tätig war und ist, angereist. Mit dem Hochmeister haben auch über 20 Diözesanpriester und Abt Lukáš Martinec aus Brünn konzelebriert. Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes hat das Ordenskonservatorium in Troppau übernommen.

Lettische Ministrantengruppe zu Besuch im Hochmeisteramt

8.08.2014

© Deutscher OrdenAuf der Rückkehr ihrer Wallfahrt nach Rom und dem Treffen mit Papst Franziskus nahm eine Gruppe von 50 Ministranten unter Anwesenheit des Diözesanbischofs von Liepaja Victor Stulpins die Gelegenheit wahr, den Deutschen Orden in Wien zu besuchen. Im gemeinsamen Gespräch stellte der Hochmeister den Orden vor und verwies auf die gemeinsame Geschichte, die die Letten mit dem Deutschen Orden verbinde. Dahingehend gingen auch die im Anschluss daran gestellten Fragen der Jugendlichen, die sich für die pastoralen und sozialkaritativen Tätigkeiten des Ordens in Europa interessierten. Nach dem Besuch der Schatzkammer und der Feier der Hl. Messe in der Ordenskirche St. Elisabeth konnten die Jugendlichen mit der Überzeugung weiterreisen, ein bislang unbekanntes Stück der Geschichte ihres Landes nun entdeckt zu haben.

Da sein, wo Hilfe not tut - Deutschordensschwestern feiern Professjubiläen und ewige Profess in Passau

3.08.2014

© Deutscher Orden„Erweise allen, die zu dir rufen, Tag für Tag deine Liebe.“ Im Tagesgebet des 18. Sonntags im Jahreskreis bündelt sich die Aussage einer Feier, welche den Anlässen des Dankes und der Freude an diesem Festtag in der Kirche St. Paul zu Passau Ausdruck verlieh. Sechs Schwestern begingen heuer den 50., 60. oder gar 65. Jahrestag ihrer Professablegung. Rückblicke auf die von Arbeit und Begegnungen geprägten Lebensläufe fassten einmal mehr den Ordensauftrag des „helfen und heilen“ in den verschiedenen Charismen der Schwestern in erfahrbare Worte: Ordensfrauen, die auf andere Menschen zugehen, ihnen in unterschiedlichen Lebenslagen eine Stütze sind; die nicht wegschauen, wenn Hilfe not tut; die nicht aus der Ferne beobachten, sondern ganz nah an den Sorgen, Ängsten und Bedürftigkeiten unserer Zeit stehen.

175 Jahre Kaiserliches Patent - Bestätigung der Regeln und Statuten des Deutschen Ordens

16.07.2014

© Deutscher Orden

Wir Ferdinand der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Hungarn und Böhmen, dieses Namens der Fünfte… so beginnt ein im Zentralarchiv des Deutschen Ordens in Wien hinterlegtes, in roten Samt eingebundenes Dekret, das mit Datum 16. Juli 1839 unterfertigt wurde und nach langen Jahren der Verhandlungen und Bemühungen dem „ritterlichen Deutschen Orden“ den neugefassten Statuten und Regeln die „landesfürstliche Bestätigung in Gnaden zu ertheilen“ geruht. Diese Statuten und Regeln waren im Frühjahr 1839 vom Großkapitel des Deutschen Ordens verabschiedet und auf Grundlage der „Entschließung“ Kaiser Franz I. vom 8. März 1834 verfasst worden. Damit konnte der lange Prozess der Neuordnung, der aufgrund der Bestimmungen des Pressburger Friedens notwendig geworden war, abgeschlossen werden.

Forschung mit internationaler Strahlkraft - Forschungsstelle des Deutschen Ordens an der Universität Würzburg feierlich eröffnet

7.07.2014

© Deutscher Orden  „I had a dream“ – in Anlehnung an das berühmte Zitat von Martin Luther King leitete der Nestor der Deutschordensforschung, Professor Udo Arnold, den Eröffnungsakt der Forschungsstelle des Deutschen Ordens an der Universität Würzburg ein. Er zeichnete  den beinahe fünfzigjährigen langen und mühevollen Weg von der Vision einer europäischen Deutschordens-forschungsstelle bis hin zur konkreten Eröffnung am Freitagnachmittag auf dem Gelände der ehemaligen Leighton-Barracks in Würzburg auf. Auf dem Campus Nord der Universität ist ab sofort eine Einrichtung zu finden, deren Strahlkraft weit über die Grenzen Frankens hinausgehen wird, dennoch aber in Kirche, Universität und Stadt fest verankert ist.

Eigentümer-Wechsel im Deutsch Ordens Spital in Friesach - Neue Betreiber nehmen Stellung und zerstreuen Befürchtungen

2.07.2014

© Deutscher OrdenDie Nachricht hatte durchaus Sensationscharakter: „Der Deutsche Orden überträgt das Krankenhaus in Friesach an Kärntner Gesellschafter“. Auf den zweiten Blick ist das nicht so ungewöhnlich. „Der Orden betreibt seit 1203, also seit 811 Jahren, das Spital in Friesach. Während dieser langen Zeit kam es immer wieder zu Veränderungen in der Eigentümerstruktur. So auch jetzt“, erklären Bernhard Tschrepitsch und Heinz Paar, die beiden neuen Gesellschafter des Deutsch Ordens Spitals in Friesach.

Diözese Elbląg/Elbing begeht 620. Todestag der Hl. Dorothea von Montau

2.07.2014

 

Aus Anlass des 620. Todestages der Hl. Dorothea von Montau veranstaltete das Schlossmuseum Marienburg (Muzeum Zamkowe w Malborku) am 26. Juni 2014 auf Schloss Kwidzyn/Marienwerder eine wissenschaftliche Tagung, welche sich interdisziplinär mit der Person der Hl. Dorothea auseinandersetzte. Gemeinsam mit dem Direktor des Marienburger Museums Mariusz Mierzwiński eröffnete Bischof Jacek Jezierski aus Elbląg/Elbing die Konferenz. Dass der Rückzug aus der Welt die Öffnung zu Gott hin sein kann, habe niemand glaubhafter und eindrucksvoller gelebt als die Hl. Dorothea, hielt er in seiner Einleitung im Rückgriff auf die Worte des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger anlässlich seines Besuches im Jahr 1999 in Erinnerung.


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